Unser Versprechen – Ihre Sicherheit

Unsere Produkte bieten optimale Wirkungsentfaltung, problemlose Handhabung und maximale Umweltverträglichkeit - auch bei ungünstigen Bedingungen sind sie wirkungssicher. Wir versprechen Ihnen eine optimale Formulierung und Löslichkeit, eine hervorragende Anlagerung und Benetzung unserer Produkte sowie eine optimierte Wirkstoff-Aufnahme dank innovativer Formulierungstechnologie. Erfahren Sie hier, warum Forschung Vorsprung schafft!

Physikale und chemische Stabilität

Formulierungsunterschiede zeigen sich zuallererst bei der Verdünnung im Spritzwasser: Formulierungs-Hilfsstoffe machen den Unterschied! Mit suboptimalen Formulierungen sind Applikationsprobleme vorprogrammiert.

Unser Versprechen: Eine reibungslose Applikation ohne verstopfte Düsen sowie gute Bioverfügbarkeit für hohe Wirksamkeit!

Links: BASF-Formulierung, rechts: suboptimale Formulierung

Moderne Pflanzenschutz-Wirkstoffe weisen oft eine unzureichende Wasserlöslichkeit auf. Dies kann zwar für eine gute Regenfestigkeit von Vorteil sein, bedeutet aber in der Regel geringere Bioverfügbarkeit. Mit dem Verdünnungsprozess beim Einfüllen in die Pflanzenschutz-Spritze wird die Lösekraft jedoch auf eine harte Probe gestellt. Wie hier im Experiment dargestellt, findet bei einer suboptimalen Formulierung eine gewisse Kristallisation statt, die Lösekraft reicht in der Verdünnung nicht mehr aus und selbst mit bloßem Auge lassen sich neu gebildete Wirkstoffpartikel erkennen. Für die Wirkstoffmoleküle ist die stabile Kristallform von energetischem Vorteil – für den vorgesehenen Zweck hingegen bedeutet dies Probleme bei der Ausbringung und eine reduzierte Bioverfügbarkeit. Daher enthalten ausgeklügelte BASF-Formulierungen nicht nur geeignete starke Lösungsmittel, sondern auch noch diverse Emulgatoren und andere Formulierungshilfsstoffe, die den Wirkstoff bis zur vollendeten Applikation vollständig gelöst halten können.

Noch ärgerlicher als eine verringerte Wirkung durch reduzierte Bioverfügbarkeit sind für den Anwender mögliche Applikationsprobleme, die durch eine Ansammlung von gewachsenen Wirkstoff-Kristallen auf den Filtern bedingt sein können. Ein Resultat einer unausgewogenen Wirkstoff-Stabilisierung in dem komplexen Applikationsprozess.

Stabilität, die man sehen kann

Wir sehen hier ein typisches Beispiel einer Original-Formulierung und einer nachgemachten Formulierung, die sich mit bloßem Auge nicht unterscheiden lassen. Erst bei Betrachtung unter dem Mikroskop konnte hier die unzureichende Stabilität der kopierten Variante erkannt werden: Wirkstoffteilchen bilden zusammen Konglomerate, es kommt zum Kristall-Wachstum. Im Laufe der Pflanzenschutzmittelausbringung kann dies aufgrund der hohen Scherkräfte aber auch diverser Wiederbefüllungen (Restmengen fungieren als „An-Impf-Kristalle“) zu einer Anlagerung in Kalotten- oder Düsenfiltern führen, bis schließlich diese verstopfen und die Applikationsqualität leidet oder gar die Anwendung abgebrochen werden muss.

Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Beispiel um ein Suspensions-Konzentrat (SC).

Auch in diesem Beispiel sehen wir den Effekt einer suboptimal kopierten Formulierung. Da die BASF-Rezeptur geheim ist, stochern Nachahmer oft im Dunkeln. Während Wirkstoffgehalt und Formulierungsart vergleichsweise einfach zu kopieren sind, fehlt oft das Hintergrundwissen über die spezifischen Wirkstoff-Besonderheiten sowie die entsprechende „Werkzeugkiste“ mit geeigneten Formulierungsinhaltsstoffen. Darüber hinaus sind bei Herstellern ohne einem intensiven Forschungsbereich oft keine geeigneten Labor- und Testmöglichkeiten zur Überprüfung der vielfältigen Eigenschaften vorhanden.

Wir sehen hier, dass die nachgemachte Formulierung bezüglich Emulsions-Stabilität deutlich zu wünschen übrig lässt, eine starke Phasentrennung und inhomogene Verteilung des Wirkstoffes ist die Folge. Dies führt zu einer inhomogenen Dosierung sowie einer schlechten Qualität bei der Ausbringung und in letzter Konsequenz zu einer eingeschränkten, suboptimalen Produktwirkung.

Hervorragende Anlagerung & Benetzung

Es ist bekannt, dass eine Vernebelung mit feinsten Tröpfchen den besten Spritzbelag ermöglicht. Die Herausforderung beim modernen Pflanzenschutz ist jedoch die effiziente Anwendung (wenig Wasser – höhere Fahrgeschwindigkeit) sowie die Reduktion von Drift.

Unser Versprechen: Eine optimale Benetzung und Verteilung auf den Blättern sowie Wirkstoffaufnahme dank innovativer Formulierungstechnologie.

Für eine effiziente Anwendung spielen Injektordüsen (ID-Düsen) mit ihrem gröberen Tropfenspektrum eine Schlüsselrolle. Allerdings führen diese zu Einbußen in der Produktbenetzung, welche aber durch optimierte Formulierungen weitgehend ausgeglichen werden können!

Im Beispiel sehen wir die geringe Anhaftung mit modernen Injektordüsen, wenn nur Wasser oder eine nicht-optimierte Formulierung gespritzt wird. Im Vergleich hierzu kann eine Spritzlösung mit einer optimierten BASF-Formulierung deutlich besser an Pflanzenoberflächen anhaften, was für die Wirkungssicherheit von großem Vorteil ist. Um diesen Effekt zu erzielen, sind zahlreiche Formulierungsansätze und begleitende appalikationstechnische Versuche notwendig, bis die finale Rezeptur mit ausreichend Retentions-Verbesserern als optimal angesehen wird. Im Falle von Revysol wurden mehr als 300 Formulierungskandidaten verglichen, bevor die finale Entscheidung gefällt wurde!

Auch bei der Verteilung auf den Blättern spielt die Formulierungseigenschaft eine entscheidende Rolle. Dies kann bei man beim Auftragen eines Spritztropfens mit einer BASF-Formulierung im Vergleich mit einer Spritzlösung, die ein nachgemachtes Produkt enthält, deutlich feststellen:

Optimale Aufnahme ins Pflanzengewebe

Um Pilzstrukturen im Pflanzengewebe zu erreichen und damit eine Befalls-stoppende Wirkung zu ermöglichen, müssen kurativ-wirksame Fungizide ihren Weg zum Pilz im Blatt finden. Die Optimierung der Aufnahme ist ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung von BASF-Getreidefungiziden.

Unser Versprechen: Eine gesteigerte Wirkstoff-Aufnahme für eine starke, verlässliche Kurativwirkung.

Eine verbesserte Kurativleistung sowie der Formulierungsfortschritt sind das Ergebnis jahrzehntelanger intensiver Forschung im Bereich der Formulierungs-Hilfsstoffe. Vor allem bei schwer löslichen Wirkstoffen wie Revysol® kommt es besonders auf diese Zusätze an, da ansonsten nur eine sehr eingeschränkte Wirkstoff-Aufnahme möglich wäre. Wir konnten mit maßgeschneiderten Emulgatoren die temporäre Löslichkeit von Revysol® deutlich erhöhen, und somit eine schnellere und höhere Aufnahme als mit dem besser löslichen Prothioconazol erreichen! Dies ist insbesondere bei kühlen Temperaturen relevant, da hier die Azolwirkung aufgrund geringerer Aufnahmeraten deutlich eingeschränkt sein kann. Dank der optimierten Formulierung wirkt Revysol® temperaturunabhängig und auch verlässlich selbst bei kühlen Temperaturen.

Um Pilzstrukturen im Pflanzengewebe zu erreichen und damit eine Befalls-stoppende Wirkung zu ermöglichen, müssen kurativ-wirksame Fungizide ihren Weg zum Pilz im Blatt finden. Die Optimierung der Aufnahme ist ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung von BASF-Getreidefungiziden, um eine hohe Leistung unter Praxisbedingungen zu gewährleisten - nicht zuletzt, da hier aufgrund des Schadschwellenprinzips oft vorhandener Befall vorherrscht.

Diese Bilder zeigen die Zusammensetzung der Wachsschicht, mit einer Unterscheidung in kristalline (rot) und amorphe (grün) Wachsanteile. Nach der Behandlung mit einer optimierten BASF-Formulierung wird der Anteil an amorphen Wachsen temporär erhöht, was einen besseren Diffusionsweg für Wirkstoffe und damit eine bessere Aufnahme ermöglicht. Die optimierte BASF-Formulierung ermöglicht somit eine hohe Wirkstoff-Aufnahme für eine starke kurative Leistung!

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