Pflanzenbau! Braucht! Innovationen

BASF entwickelt sie – und holt für Sie das volle Potenzial aus jedem Wirkstoff heraus

47 Euro pro Minute – zwölf Jahre lang: So viel investiert BASF von der Forschung bis zur Markteinführung in jedes einzelne neue Produkt. Ein überlebenswichtiges Engagement, denn: Innovative Wirkstoffe und Produkte sind nötiger denn je, um die Zukunft und den Erfolg der heimischen Landwirtschaft zu sichern.

Der Klimawandel belastet die Kulturen mit Hitzestress, Dürre oder Starkregen. Verlängerte Vegetationsperioden verschaffen Krankheiten einen Vorsprung. Neue Schädlinge bedrohen die Kulturen. Immer mehr Erreger entwickeln Resistenzen. Und zugleich steigen der regulatorische Druck und die Anforderungen an die Nachhaltigkeit: Die Landwirtschaft steht ständig vor neuen Herausforderungen – und muss dabei immer mehr Menschen in Deutschland und weltweit ernähren.

Was brauchen Pflanzenbaubetriebe, um heute und in Zukunft zu bestehen?

In jüngerer Zeit sind die Lebensmittelpreise schneller gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Was ist nötig, um die Existenz der bäuerlichen Betriebe zu sichern und weiterhin genügend und bezahlbare Lebensmittel zu erzeugen? Die Antwort ist so klar wie anspruchsvoll: Innovationen, also neuartige Wirkstoffe und passgenaue Produkte. Sie sind ein wesentlicher Faktor, um die Produktion von ausreichend und erschwinglichen Lebensmitteln aufrechtzuerhalten.

Innovative, optimal formulierte Wirkstoffe beugen Resistenzen vor, bewältigen neue Herausforderungen und steigern die Effizienz in der Anwendung. Sie gelangen schnell und verlässlich an die richtige Stelle – und können so die nötige Aufwandmenge reduzieren. (Aber: Seit 2019 wurde kein neuer Wirkstoff in der EU zugelassen!)

Von der ersten Idee...

Die Forscher und Wissenschaftler bei BASF suchen deshalb nicht nur nach neuen Formulierungen, sondern nach ganz neuen Molekülen mit anderen chemischen Strukturen und Wirkmechanismen. Das Ziel ist: neue Innovationen für den Pflanzenschutz finden – und so auch dem Wegfall von Wirkstoffen und den Resistenzen von Generika (= Nachahmerprodukten) begegnen.

Ein Beispiel: BASF will einen neuen Fungizid-Wirkstoff für Weizen entwickeln. Dafür testen die Forschungsteams 2.000 bis 5.000 verschiedene Stoffe. Die vielversprechendsten wählen sie aus und verbessern sie in mehreren Optimierungs- Durchgängen. So oft, bis der Wirkstoff 1. die jeweilige Kultur optimal schützt, 2. maximal verträglich ist für die Pflanzen und die Umwelt und 3. alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Toxikologische Tests stellen sicher, dass der Wirkstoff unbedenklich ist für Mensch und Tier. Was im Labor und im Gewächshaus überzeugt, muss sich auch in der Praxis auf dem Feld bewähren, in gleichbleibender Qualität und wirtschaftlich produziert werden können und allen rechtlichen Anforderungen und regulatorischen Vorgaben genügen. Dafür brauchen wir die besten Köpfe und Hände aus vielen Fachbereichen. Das jeweilige BASF-Kernteam aus Biochemie und Chemie arbeitet eng zusammen mit BASF-Fachleuten aus Chemieinformatik, Agrarwissenschaft, Gärtnerei, Patentrecht, Ingenieurwesen und Automatisierungstechnik.

… bis zur Markteinführung

Zwölf Jahre dauert es im Schnitt, bis nach der erfolgreichen Forschung, der Produktentwicklung, dem Zulassungsverfahren und der Herstellung ein neues Pflanzenschutzmittel auf den Markt kommt. BASF hat die nötige Expertise und stellt sicher, dass alle regulatorischen Standards erfüllt sind.

Was unterscheidet Originale von BASF von Nachahmerprodukten?

Der hohe Standard von BASF – bei der Entwicklung, der Auswahl und Beschaffung der Einsatzstoffe und der Produktion – sichert die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte: Formulierungsinnovationen wie zum Beispiel Navura® , Divexo® und Diadem® . Sie sind physikalisch und chemisch stabil, lagern sich hervorragend an Saatgut, Boden oder Pflanze an, werden sehr gut aufgenommen und verteilen sich optimal, z. B. auf der Blattoberfläche und systemisch in der Pflanze. Ihre Vorteile:

• optimale Wirkungsentfaltung
• einfache Handhabung
• maximale Umweltverträglichkeit
• sichere Wirkung, auch unter ungünstigen Bedingungen (UV-beständig, regenfest)

Nachahmerprodukte (Generika) können von diesem Standard deutlich abweichen! Sie können ungünstige Eigenschaften aufweisen, die möglicherweise zu Problemen bei der Anwendung führen oder die Wirkung schmälern. Hier können Sie in einem Video sehen, wie sich die Löslichkeit eines Originalprodukts von BASF im Vergleich zu einem Nachahmerprodukt verhält.

Auf einen Blick: Forschung und Entwicklung bei BASF

Mit intensiver Forschung und Entwicklung (F&E) investiert BASF in eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Landwirtschaft. In gesunde, bezahlbare Lebensmittel. Und in qualifizierte, sichere Arbeitsplätze.

Motto: Forschung schafft Vorsprung!

Erfahrung: mehr als 110 Jahre
Präsenz: mehr als 25 F&E-Standorte weltweit
Investment: 2,5 Millionen Euro – pro Tag!
Erfolge: 25 neue Produkte seit 2015

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