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Erhöhung der Photosyntheseleistung

Die Photosynthese ist der biochemische Prozess der für die Biomassebildung der Pflanze verantwortlich ist. Hierbei findet eine Umwandlung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in der Pflanze zu Kohlenhydraten (Glucose) und Sauerstoff statt. Dieser Prozess findet unter dem Einfluss von Strahlungsenergie mithilfe des Chlorophylls in den Pflanzenzellen statt. Die Photosynthese ist damit die Basis für die Ertragsbildung.

Neben der wachstumsregulierenden Wirkung weisen Prodax® und Medax® Top eine Förderung der Photosynthese auf.

Medax® Top kann zu einer erhöhten Photosyntheseleistung der Fahnenblätter führen

Bei den Versuchen wurden Weizenpflanzen unter den Bedingungen der Vegetationshalle in Limburgerhof kultiviert: Exakte Versorgung mit Wasser und Nährstoffen; Wachstum im Freien mit Schutz gegen Regen und Wind durch ein fahrbares lichtdurchlässiges Dach.

Mit dem Erfassen der Blattoberflächentemperatur hat man ein relativ einfach zu bestimmendes Maß für die aktuelle Photosyntheseleistung: Für die Photosynthese wird CO2 durch die Spaltöffnungen der Blätter aufgenommen. Gleichzeitig wird Wasser als Wasserdampf abgegeben. Diese Verdunstung führt zu einer Verringerung der Blatttemperatur. Leidet die Pflanze unter Wassermangel, schließt sie die Spaltöffnungen und kann dann kaum noch CO2 aufnehmen. Die somit verminderte Photosyntheseintensität äußert sich dementsprechend in einer erhöhten Blatttemperatur.

Einer Infrarotkamera macht die verschiedenen Temperaturen auf der Pflanzenoberfläche sichtbar.

Die hier gezeigten Weizenpflanzen (Bild 1: Kontrollpflanze; Bild 2: Pflanze 35 Tage nach der Behandlung mit Medax® Top ; gute Wasserversorgung) machen deutlich, dass zum Zeitpunkt des Blühbeginns die Fahnenblätter der behandelten Pflanzen eine deutlich höhere Photosyntheseaktivität aufweisen. Führt man sich vor Augen, dass ca. 85% der im Getreidekorn eingelagerten Stärke aus der Photosynthese des Fahnenblattes stammen, führt eine Behandlung mit Medax® Top also eher zu einer Ertragssteigerung.

In einer weiteren Versuchsanordnung wurde untersucht, ob Medax® Top auch bei Pflanzen, die einem mäßigen Wassermangel ausgesetzt waren, Vorteile bringt. Bei insgesamt erhöhten Blatttemperaturen zeigt sich auch hier, dass die 35 Tage zuvor mit Medax® Top behandelten Pflanzen (unten) im Bereich der Fahnenblätter niedrigere Temperaturen aufweisen als die Kontrollpflanzen (oben) und somit auch hier die Voraussetzungen für eine höhere Ertragsleistung vorliegen.

Vergrößerung der photosynthetisch aktiven Blattfläche durch Prodax®

Die Ertragsbildung findet durch die Photosynthese in der grünen Blattmasse, dem Chlorophyll der Pflanzen statt. Eine ausreichende Masse an gesunder, grüner und damit photosynthetisch aktiver Blattmasse ist somit ausschlaggebend für die Bildung des Ertrags. In Feldversuchen konnte gezeigt werden, dass Prodax® insbesondere unter Trockenstressbedingungen, einen positiven Effekt auf die photosynthetisch aktive Blattfläche hat. In Wintergerste sowie in Winterroggen waren die Blätter der mit Prodax® zu BBCH 31/32 behandelten Pflanzen über alle Blattetagen zum einen größer und auch grüner. Dies lässt sich auf einen höheren Chlorophyllgehalt zurückführen. Zudem waren im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle mehr Blattetagen vorhanden, so dass die photosynthetisch aktive Blattfläche deutlich erhöht war.

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