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Gesteigertes Wurzelwachstum für mehr Ertrag

Das Wachstum und die Produktivität einer Pflanze wird auch durch ihren Wurzelapparat beeinflusst.

Bei einer gesunden Pflanze sollte ein wesentlicher Teil der Biomasse aus Wurzelgewebe bestehen. In der Realität findet man jedoch häufig, dass Getreidepflanzen nicht mehr als notwendig in ihr Wurzelsystem „investieren“.
Dies bedeutet in vielen Fällen, dass sich nahezu die gesamte Wurzelmasse in den oberen 20 cm der Bodenkrume befindet. Hier sind genügende Mengen an Nährstoffen vorhanden, und bis ca. Ende April haben die Pflanzen auch keinerlei Probleme mit der Wasseraufnahme. Problematisch wird es jedoch, wenn Trockenheit einsetzt oder – umgekehrt – starke Niederschläge zu einem aufgeweichten Boden führen. Das Wurzelsystem ist dann womöglich nicht mehr in der Lage, wesentliche Funktionen in ausreichendem Maße zu erfüllen:

  • Aufnahme von Wasser und Nährsalzen
  • Verankerung des Sprossanteils im Boden

Pflanzen sind nicht zu einem vorausschauenden Handeln in der Lage. Der Landwirt kann jedoch zum geeigneten Zeitpunkt das entsprechende Signal geben:

Medax® Top

  • steigert das Wurzelwachstum und
  • die behandelten Pflanzen bilden mehr und längere Wurzeln aus, die zu einer verbesserten Durchwurzelung des Bodens führen.

Eine wichtige Aufgabe der Wurzeln ist die Verankerung der Pflanze im Boden. Je mehr Wurzeln und vor allem auch Feinwurzeln die Pflanze horizontal und vertikal ausbildet, desto belastbarer ist der Spross mit seinem Eigengewicht gegenüber äußeren Einflüssen wie Nässe und Wind.

Bei sehr nassen Bodenverhältnissen ist ein hoher Feinwurzelanteil enorm wichtig. Die feinen Wurzeln umschließen eine große Anzahl einzelner Bodenteilchen und sorgen so für eine feste und stabile Verankerung der Pflanze im durchweichten Boden. Zusätzlich verweben sich die Feinwurzeln benachbarter Pflanzen untereinander.

Man kann die Verankerung im Boden messen, indem man Pflanzen mit einer Federwaage verbindet und über diese Waage aus dem Boden zieht. Versuche unter Praxisbedingungen haben ergeben, dass 10 bis 20% mehr an Kraft aufzuwenden war, um mit Medax® Top behandelte Pflanzen aus dem Boden ziehen.

Pflanzen durchdringen mit ihren Wurzeln den Boden und kommen dabei mit dem Wasser in Berührung, das in den Hohlräumen zwischen den Bodenpartikeln haftet. Dieses Bodenwasser kann die Pflanze über die Oberfläche der Wurzelhaarzone aufnehmen. Das Einströmen von Wasser in die äußeren Wurzelzellen ist primär ein osmotischer Vorgang: Das Wasser folgt einem Konzentrationsanstieg an gelösten Substanzen und kann so auch in die Hohlräume zwischen den Zellen gelangen. Auf diese Weise gelangt das aufgenommene Wasser mit den in ihm gelösten Nährsalzen in die Nähe der pflanzlichen „Wasserrohre“, den Xylemgefäßen. Die Xylemgefäße durchziehen die Pflanze von der Wurzel bis in die Blätter und enden in der Nähe von Spaltöffnungen. Durch die Spaltöffnungen, deren Öffnungsweite von der Pflanze reguliert werden kann, wird Wasser dampfförmig abgegeben (transpiriert). Was oben abgegeben wird, muss unten nachströmen: In den Xylemgefäßen entsteht eine Saugspannung (Transpirationssog), die sich bis in die Nähe der äußeren Wurzelzellen fortsetzt und so für den Nachschub an Wasser sorgt. Bei Getreide und anderen krautigen Pflanzen kann in den Xylemgefäßen ein Unterdruck von bis zu -15 bar entstehen. Aber auch der Boden entfaltet gegenüber dem in ihm enthaltenen Wasser eine Saugspannung. Diese kann bei trockenen Verhältnissen weit stärker als die einer Pflanze sein. Ist dies der Fall, kommt es zur Welke und womöglich zum Absterben durch Austrocknung. Es kann daher von entscheidender Wichtigkeit sein, dass Pflanzen mit ihrem Wurzelsystem in Bodenschichten vordringen, in denen noch genügend aufnehmbares Wasser vorhanden ist.

Getreidepflanzen entwickeln nach Behandlung mit Medax® Top einen kompakteren Spross. Dadurch werden Photosyntheseprodukte freigesetzt, die einerseits für robustere Halmwände eingesetzt werden, die andererseits aber auch für ein intensiviertes Wurzelwachstum zur Verfügung stehen.

Speziell für Medax® Top ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: Der Wirkstoff Prohexadion-Calcium gelangt nicht in das Wurzelsystem, sondern verbleibt nach Blattapplikation im Spross. Daher kann sich die Wurzel ungehindert entwickeln und den Vorteil der zusätzlich vorhandenen Photosyntheseprodukte voll ausnutzen. Die Hormongruppe der Gibberelline fördert unter anderem das Längenwachstum pflanzlicher Zellen. Wird die Bildung von Gibberellinen reduziert, kommt es zu einer Einkürzung des Sprosses und damit zur gewünschten Verminderung des Lagerrisikos.

Steigerung des Wurzelwachstums durch den Einsatz von Medax® Top

Getreidepflanzen entwickeln nach Behandlung mit Medax® Top einen kompakteren Spross. Dadurch werden Photosyntheseprodukte freigesetzt, die einerseits für robustere Halmwände eingesetzt werden, die andererseits aber auch für ein intensiviertes Wurzelwachstum zur Verfügung stehen.

Speziell für Medax® Top ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: Der Wirkstoff Prohexadion-Calcium aus dem Medax® Top gelangt nicht in das Wurzelsystem, sondern verbleibt nach Blattapplikation im Spross. Daher kann sich die Wurzel ungehindert entwickeln und den Vorteil der zusätzlich vorhandenen Photosyntheseprodukte voll ausnutzen. Die Hormongruppe der Gibberelline fördert unter anderem das Längenwachstum pflanzlicher Zellen. Wird die Bildung von Gibberellinen reduziert, kommt es zu einer Einkürzung des Sprosses und damit zur gewünschten Verminderung des Lagerrisikos.

Fazit

Beim Einsatz von Medax® Top:

  • Steigerung Wurzelwachstum
  • Einkürzung von Spross
  • Mehr Ressourcen zur Wurzelbildung
  • Längere Wurzeln - besserer Halt
  • Nährstoff- und Wasseraufnahme optimiert
  • Mehrertrag bis zu 2 dt/ha

Medax® Top

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