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Kartoffel

Grundlage einer bewussten Ernährung

Bedeutung der Kartoffel in Deutschland

Eine tolle Knolle – schmackhaft und gesund: Die Kartoffel hat bei uns seit Langem einen festen Platz auf dem Speiseplan. Rund 60 Kilogramm isst jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr. Für abwechslungsreichen Geschmack sorgen allein in Deutschland über 200 Sorten. Und die werden vielseitig verarbeitet: zu Salzkartoffel, Kartoffelsalat und vielem mehr. Nummer eins bei den Kartoffelprodukten sind Pommes frites. In Deutschland sind sie mit einem jährlichen Absatz von knapp 300.000 Tonnen eines der beliebtesten Tiefkühlprodukte.

Wichtig für eine gesunde Ernährung

Fettarm zubereitet eignen sich Kartoffeln sehr gut für eine bewusste Ernährung. Sie sind vergleichsweise kalorienarm, haben einen beachtlichen Gehalt an Mineralstoffen und sind vitaminreich. Mit 70 Kilokalorien je 100 Gramm enthält eine Salzkartoffel sogar weniger Energie als eine Banane mit 90 Kilokalorien. Sie ist außerdem ein guter Vitamin-C-Lieferant. 17 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm enthält sie. Die Bezeichnung „Zitrone des Nordens“ hat die „tolle Knolle“ damit mehr als verdient.

Kartoffel-Anbaufläche

In Deutschland wurden im Jahr 2017 auf 241.500 ha Kartoffeln angebaut. Diese teilen sich auf in 84.796 ha Speisekartoffeln, 66.244 ha Stärkekartoffeln, 68.171 ha Verarbeitungskartoffeln und 22.289 ha Pflanzkartoffeln. Von weltweit 5.000 Kartoffelsorten sind in Deutschland ca. 250 Sorten für den Anbau zugelassen.

Deutschland zu den weltweit bedeutenden Kartoffelerzeugerländern. Dank ihres ernährungsphysiologischen Wertes und der vielfältigen Verwertungsmöglichkeiten ist die Kartoffel ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Wussten Sie schon…

  • Jährlich fast 11 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet werden
  • Das sind nur 2% der Ackerfläche in Deutschland, die die deutsche Bevölkerung mit gut 130% versorgt. Das bedeutet, dass 30% der Erntemenge exportiert werden kann
  • Der durchschnittliche Kartoffelverbrauch einer Person liegt in Deutschland jährlich bei fast 60kg
  • Im Durchschnitt verzehrt eine Person gut 40% frische Speisekartoffeln und fast 60% veredelte Kartoffeln wie Chips, Pommes Frits oder andere, kartoffelhaltige Produkte.
  • Der Kartoffelanbau lässt sich in drei Kategorien einteilen. Die Pflanzkartoffel, die Veredlungskartoffel und die Speisekartoffeln.

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/iem/dateien/04_kartoffeln_by.pdf

Herausforderungen beim Kartoffelanbau

Augen auf bei Alternaria und Phytophthora. Alternaria tritt mittlerweile in allen Kartoffelanbaugebieten auf und kann Ertragsausfälle von bis zu 30 % verursachen. Dabei wird zwischen zwei Erregern unterschieden:

Alternaria solani und Alternaria alternata. Eine Bekämpfung dieser Blattkrankheit ist nur präventiv im Rahmen der Spritzfolge möglich. Bei Phytophthora kann mittels wetter- und schlagdatenbasierter Prognosemodelle die Bekämpfungsstrategie optimiert werden. Neben den Prognosemodellen bleibt jedoch die eigene Bestandeskontrolle zentrale Aufgabe des Landwirts. Nur so können Erstinfektionen und Stängelsymptome durch die Kraut- und Knollenfäule zuverlässig erkannt werden.

Beitrag der BASF

BASF bietet verschiedene Produkte zur Bekämpfung der wichtigsten Schaderreger im Kartoffelanbau an und sorgt dafür, dass die „tolle Knolle“ ihr Potenzial voll ausschöpfen kann. Kartoffel-Lagerhalter wiederum profitieren von einem Produkt, das die Keimruhe verlängert und die Lagerverluste minimiert.

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