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Rüben

Zucker – der natürliche Fitmacher

Sport ist gesund und macht Spaß. Doch um fürs Joggen, Krafttraining und andere Sportarten Leistung zu bringen, braucht der Körper stetig Energie. Um neue Kraft zu tanken, sind Kohlenhydrate – und damit Zucker – wichtig, denn sie werden bevorzugt in Energie umgewandelt.

Unser Gehirn, obwohl es nur zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, verbraucht gut 20 Prozent unserer Energie und damit rund 130 Gramm Glukose am Tag. Bei mentalem Stress, wie bei einem Wettkampf, steigert es die Glukoseaufnahme noch einmal um mehr als zehn Prozent. Dabei ist der wichtigste Zuckerlieferant Europas die Zuckerrübe.

Bedeutung der Zuckerrübe in Deutschland

Der Rübenanbau hat sich nach der Restrukturierung im Rahmen der Zuckermarktverordnung stabilisiert. Zusätzlich zur klassischen Verwendung von Rüben zur Zuckerherstellung entwickeln sich auch finanziell interessante Alternativen wie der Einsatz von Zuckerrüben in der Bioethanol-Produktion und in Biogas-Anlagen. Diese konstante bis steigende Nachfrage lässt auch zukünftig eine hohe Attraktivität des Zuckerrübenanbaus erwarten.

Die Zuckerrübe wird auch in Zukunft eine wettbewerbsstarke Kultur bleiben. Denn trotz Rekordernten herrscht Zuckerknappheit in der Europäischen Union. Und so günstige Rübenstandorte wie in Deutschland gibt es nur wenige in Europa.

  • Die Anbaufläche hat in den letzten Jahren zugenommen
  • Sie lag 2017/2018 in Deutschland bei über 382 000 Hektar.
  • dies entspricht einen Rübenertrag von rund 84 Tonnen je Hektar
  • daraus werden mehr als 5 Milliarden Tonnen Weißzucker produziert

http://www.zuckerverbaende.de/zuckermarkt/zahlen-und-fakten/zuckermarkt-deutschland.html

Wussten Sie schon…

…dass der sogenannte Haushaltszucker eigentlich nur geringe Mengen der gesamten Zuckerproduktion ausmacht? Zucker steckt hauptsächlich in industriell verarbeiteten Produkten: Zwei Drittel des durchschnittlichen Jahresverbrauchs werden industriell in Getränken, Backwaren, Brotaufstrichen und Milchprodukten verarbeitet. Vor allem Fertiggerichte und Limonaden enthalten große Zuckermengen.

In Deutschland konsumiert ein Verbraucher pro Jahr laut Hersteller-Statistik:

  • gut zehn Kilogramm Schokolade und Schokoladeerzeugnisse aus weiterverarbeiteten Produkten, wie beispielsweise Osterhasen
  • rund zwei Kilogramm Kakaopulver, das vor allem in der industriellen Fertigung eingesetzt wird.
  • fünfeinhalb Kilogramm Bonbons und Zuckerwaren, wie unter anderem kandierte Früchte, Fruchtgummis und Marzipan.
  • sieben Kilogramm sogenannte feine Backwaren, wie Kekse, Lebkuchen und Knäckebrot.
  • dreieinhalb Kilo gesüßte Knabberartikel, zum Beispiel Chips oder Cracker.
  • sowie die gleiche Menge an Speiseeis und Sorbets.

https://www.swr.de/odysso/zuckerkonsum-in-zahlen/-/id=1046894/did=18581030/nid=1046894/17x5mpm/index.html

Herausforderungen beim Zuckerrüben-Anbau

Auf einer immer knapper werdenden Anbaufläche kann die Zuckerrübe ihr Ertragspotenzial nur dann voll ausschöpfen, wenn sie sich ungestört entwickeln kann und bis zur Ernte gesund bleibt.

Durch das oft langsame Jugendwachstum und die nicht vorhersehbaren Witterungsverhältnisse braucht die Zuckerrübe eine lange unkraut- und ungrasfreie Zeit bis zum Reihenschluss.

In der Folgezeit gilt ein besonderer Fokus den Blattkrankheiten wie Cercospora, Ramularia und Mehltau. Durch Krankheit zerstörte Blattflächen sowie der stetige Blattwechsel bedingen einen verminderten Zuckergehalt und damit auch Zuckerertrag, verbunden mit einer schlechteren, inneren Qualität der Zuckerrüben.

Verschiedene Faktoren strapazieren den Erlös

Zunehmende, regulatorische Vorgaben schränken den Pflanzenschutzeinsatz und die Produktvielfalt in Rüben ein. Problemunkräuter wie zum Beispiel Klettenlabkraut und Hundspetersilie werden dadurch weniger gut bekämpft – zu Lasten des Erlöses.

Weitere Faktoren können Ertrag kosten: Frühsaaten und Trockenheit und Kälte bei bzw. nach der Bestellung führen zu lückigen Beständen und spätem Reihenschluss. Dies erhöht das Risiko für eine Spätverunkrautung wie zum Beispiel von Hirsen. Feuchte, warme Sommer fördern zudem ein frühes, oft explosionsartiges Auftreten von Krankheiten, während Sommertrockenheit oder Kälte die Rüben stressen und ihre Entwicklung hemmen.

Beitrag von BASF

  • Leistungsstarke Pflanzenschutzmittel mit verbesserter Dauerwirkung
  • Ausgewählte Wirkstoffe für den Herbizideinsatz
  • Ertragssteigerung durch abgestimmte Komponenten im Zuckeranbau
  • Unkrautfrei bis zum Reihenschluss durch breit-wirksame Bausteine
  • Ausgewählte Produkte für Erstanwendung sowie flexible Basisfungizide

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