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Landwirtschaft

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Acrobat® Plus WG

Fungizid

Fungizid gegen Falsche Mehltaupilze im Kartoffel- und Gemüsebau

Acrobat® Plus WG - die Kombination aus dem systemischen Wirkstoff Dimethomorph (DMM) und dem Kontaktfungizid Mancozeb - schützt Pflanzen vor Falschen Mehltaupilzen von innen und außen. DMM hat einen bewährten Wirkungsmechanismus gegen alle Entwicklungs-stadien der Pilze, in denen aktives Zellwachstum stattfindet.

Vorteile

  • Sicherer Spritzstart durch Tiefenwirkung des Wirkstoffes Dimethomorph
  • Hoher Mancozeb-Anteil von 1.200 g/ha für einen Schutz gegen Alternaria
  • Hervorragende Leistung mit langer Wirkungsdauer und hoher Regenfestigkeit
  • In mehr als 20 Kulturen zugelassen

Empfehlungen zum Spritzstart

2,0 kg/ Acrobat® Plus WG

Im Anschluss an die Erstbehandlung ist die Mittelauswahl je nach Infektionsdruck anzupassen.

Bei hohem Infektionsdruck oder schnellen Pflanzenwachstum sollten Sie weiterhin Produkte mit tiefenwirksamen bzw. systemischen Eigenschaften einsetzen. Diese Produkte wie z. B. Acrobat® Plus WG breiten sich mit dem Saftstrom in der Pflanze aus. So werden auch weniger benetzte Pflanzenteile geschützt.

So bekämpfen Sie Krautfäule erfolgreich

  • Den Spritzstart richtig terminieren
  • Kontrolle der eigenen Kartoffelbestände auf Primärherde und Frühinfektionen
  • Folgebehandlungen richtig setzen und unter Umständen Tankmischungen mit sporenabtötenden Mitteln wählen
  • Wählen Sie die verschiedenen Fungizide je nach Höhe des Infektionsdruckes und nach Krautwachstum aus, Spritzabstände zwischen 5 und 14 Tagen
  • Achten Sie beim Wirkstoffwechsel auf systemische Wirkstoffe. Vertrauen Sie bei den CAA-Fungiziden auf das Original Acrobat® Plus WG
  • In Unter-Folien-Beständen ist eine genaue Kontrolle des Kartoffellaubs erforderlich, um u.U. umgehend nach der Folienabnahme zu behandeln. In Befallsnestern muss ggf. das Laub abgetötet werden.
  • Hinweise für die richtige Terminierung erhalten Sie von Ihrer regionalen Pflanzenschutz- und Kartoffelanbauberatung oder aus entsprechenden Phytophthora-Prognosemodellen

Allgemeine Information

Name Acrobat® Plus WG
Formulierung Wasserdispergierbares Granulat (WG)
Wirkstoffe 90.0 g/kg Dimethomorph, 600.0 g/kg Mancozeb
Gebrauchsanleitung GA Acrobat Plus WG
Sicherheitsdatenblatt SDB Acrobat Plus WG
Zusatzinformationen Abstandsauflagen

Acrobat® Plus WG – die Kombination aus dem systemischen Wirkstoff Dimethomorph (DMM) und dem Kontaktfungizid Mancozeb – schützt Pflanzen vor Falschen Mehltaupilzen von Innen und Außen.

DMM hat einen bewährten Wirkungsmechanismus und ist wirksam gegen alle Entwicklungsstadien der Pilze, in denen aktives Zellwachstum stattfindet. DMM besitzt eine lang andauernde Wirkung. Er dringt in Blatt und Stängel ein und breitet sich von der Blattober- zur Blattunterseite aus. Der Wirkstoff ist sowohl auf der Pflanzenoberfläche als auch in der Pflanze aktiv und tötet Falsche Mehltaupilze in den frühen Infektionsphasen ab. DMM beugt ebenfalls hervorragend der Zoosporenbildung vor. Mit seiner pflanzendurchdringenden Wirkung ermöglicht DMM einen sicheren und umfassenden Schutz auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen. Durch die systemischen Eigenschaften werden auch Pflanzenteile geschützt, die nicht direkt von der Spritzbrühe getroffen werden.

Acrobat® Plus WG hat sich in der zugelassenen Kultur als voll verträglich erwiesen. Bei genehmigten Anwendungen sollte die Verträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden.

Acrobat® Plus WG ist mischbar mit Herbiziden, z. B. Focus® Aktiv-Pack, mit Fungiziden, z. B. Forum®, Orvego®, Polyram® WG, Signum® und mit Insektiziden.

Acrobat® Plus WG ist ebenfalls mischbar mit den Düngern AHL, Magnesiumsulfat, Mangansulfat und Harnstoff.

Bei Mischungen mit flüssigen Produkten zuerst Acrobat® Plus WG in den Spritztank geben. Spritzbrühe ständig stark umrühren und gleich nach dem Ansetzen ausbringen, Standzeiten vermeiden.

In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

® = Registrierte Marke der BASF

Informationen zu Kulturen und Schaderregern

Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Ackerbohne 2 kg/ha in 600 l Wasser/ha Freiland, BBCH 30 bis 74:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 8-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 13:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-12 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Erbse 2 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha Freiland, BBCH 15 - 69, Nutzung ohne Hülse; Verwendung als Frischgemüse:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 8-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 13:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-12 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Auflaufkrankheit, Gemüse 2 kg/ha in 600 - 1.000 l Wasser/h Gewächshaus, BBCH 11 bis 12:
Die Anwendung erfolgt bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen
Blattfleckenerreger, Pilzliche 2 kg/ha in 600 - 1.000 l Wasser/h Gewächshaus, BBCH 11 bis 12:
Die Anwendung erfolgt bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in 600 - 1.000 l Wasser/h Gewächshaus, BBCH 11 bis 12:
Die Anwendung erfolgt bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland:
2 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha;

Gewächshaus:
2 kg/ha in 600 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm);
3 kg/ha in 900 l Wasser/ha (Pflanzengröße 50 - 125 cm);
4 kg/ha in 1.200 l Wasser/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Braunfäule, Kartoffel 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Anwendung vorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Max. 5 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Kreuzblütler 2 kg/ha in 300 - 600 l Wasser/ha Freiland und Gewächshaus, ab BBCH 14:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland:
2 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha;

Gewächshaus:
2 kg/ha in 600 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm);
3 kg/ha in 900 l Wasser/ha (Pflanzengröße 50 - 125 cm);
4 kg/ha in 1.200 l Wasser/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland:
2 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha;

Gewächshaus:
2 kg/ha in 600 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm);
3 kg/ha in 900 l Wasser/ha (Pflanzengröße 50 - 125 cm);
4 kg/ha in 1.200 l Wasser/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Papierfleckenkrankheit, Porree 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 41:
Die Anwendung erfolgt bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Kreuzblütler 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 12:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-10 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Kreuzblütler 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 12:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. 2 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-10 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 13:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-12 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in 400 - 600 l Wasser/ha Freiland, ab BBCH 13:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-12 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 2 kg/ha in max. 1.000 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm) Freiland, ab BBCH 13:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-10 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche Freiland:
2 kg/ha in max. 1.000 l Wasser/ha (ausgenommen Ziergehölze);

Gewächshaus:
2 kg/ha in max. 1.000 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm);
3 kg/ha in max. 1.500 l Wasser/ha (Pflanzengröße 50 - 125 cm);
4 kg/ha in max. 2.000 l Wasser/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Freiland ab BBCH 13, Gewächshaus ab BBCH 11:
Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr
Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-10 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland:
2 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha;

Gewächshaus:
2 kg/ha in 600 l Wasser/ha (Pflanzengröße bis 50 cm);
3 kg/ha in 900 l Wasser/ha (Pflanzengröße 50 - 125 cm);
4 kg/ha in 1.200 l Wasser/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis Max. 3 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7-14 Tagen
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Zwiebelgemüse 2 kg/ha in 200 - 600 l Wasser/ha Nutzung als Trockenzwiebel und Bundzwiebel, ab BBCH 15:
Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. 4 Behandlungen in dieser Anwendung, für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 8-14 Tagen
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