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Enervin®

Fungizid

Sicherer Traubenschutz, der mitwächst

Enervin® ist das erste Pflanzenschutzmittel für den Weinbau mit dem neuen Wirkstoff Initium®. Es wurde speziell zur Bekämpfung der Peronospora (Falscher Mehltau) in Reben entwickelt. Initium® besitzt keine Kreuzresistenz zu anderen Wirkstoffklassen und ist ein neuer Baustein im Rahmen des Resistenzmanagements.

Vorteile

  • Erstes Weinbaufungizid mit dem neuen Wirkstoff Initium®
  • Sicherer Traubenschutz, der mitwächst
  • Breit wirksam gegen Peronospora und Schwarzfäule
  • Eigene Versuchserfahrung: Roter Brenner und Phomopsis
  • Bietet Wirkstoffwechsel in jeder Peronospora-Spritzfolge
  • Hohe Regenfestigkeit, anwenderfreundliche WG-Formulierung

Neuer Baustein Resistenzmanagement

Enervin® ist das erste Pflanzenschutzmittel für den Weinbau mit dem neuen Wirkstoff Initium®. Es wurde speziell zur Bekämpfung der Peronospora (Falscher Mehltau) in Reben entwickelt.

Der Wirkstoff Initium® gehört zur neuen chemischen Klasse der Pyrimidylamine und besitzt keine Kreuzresistenz zu anderen Wirkstoffklassen. Deshalb ist Initium® ein neuer Baustein im Rahmen des Resistenzmanagements bei den Weinbau Fungiziden.

Allgemeine Information

Name Enervin®
Formulierung Wasserdispergierbares Granulat (WG)
Wirkstoffe 440 g/kg Metiram, 120 g/kg Initium®
Gebrauchsanleitung GA Enervin
Sicherheitsdatenblatt SDB Enervin

Enervin® ist ein Kombinationsfungizid, dass aus den Wirkstoffen Initium (Ametoctradin) und Metiram besteht.

Initium ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Pyrimidylamine mit langanhal-tender vorbeugender Wirkung. Es hemmt die Mitochondrien-Atmung im Komplex III und damit die Energiegewinnung von Falschen Mehltaupilzen (Oomyceten). Initium wirkt gegen die Infektionsstadien der Peronospora und hemmt im Einzelnen die Differenzierung der Zoosporen im Zoosporangium, die Ausschüttung der Zoosporen aus dem Zoosporangium, die Beweglichkeit der Zoosporen und die Keimung der enzystierten Zoosporen.

Initium bindet sehr gut an die Wachsschicht auf der Pflanzenoberfläche und bildet dort stabile Wirkstoffdepots, die bei Feuchtigkeit wiederholt angelöst und wiederverteilt werden. Initium ist nicht systemisch und erreicht hauptsächlich nur Stadien des Schaderregers auf der Pflanzenoberfläche.

Dieser Schutzbelag wird durch den bewährten Kontaktwirkstoff Metiram ergänzt und verstärkt. Dadurch wird sehr effektiv die Keimung zufliegender Pilzsporen unterbunden und die Neuinfektion der Pflanze verhindert. Metiram erweitert außerdem die Wirkungsbreite von Enervin auf Schwarzfäule.

Bei vorbeugendem Einsatz bietet die Kombination aus Initium und Metiram einen witterungsunabhängigen, zuverlässigen Schutz der Reben gegen Peronospora und Schwarzfäule.

Bei vielen Fungiziden besteht generell das Risiko des Auftretens von wirkstoffresistenten Pilzstämmen. Deshalb kann unter besonders ungünstigen Bedingungen eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels nicht ausgeschlossen werden. Die von der BASF empfohlenen Aufwandmengen, Spritzintervalle und maximale Anzahl der Anwendungen sind unbedingt einzuhalten.

Enervin® ist in Reben sehr gut verträglich.

Enervin® ist mischbar mit den im Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln und mit Blattdüngern.

Sind Mischungen von Enervin® mit EC Formulierungen und Wassermengen unter 400 l/ha bei voller Belaubung vorgesehen, bitte BASF-Fachberater konsultieren.

In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

Informationen zu Kulturen und Schaderregern

Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Rebe Basisaufwand: 1 kg/ha in max. 400 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 61 (BBCH – Code) 2 kg/ha in max. 800 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 71 (BBCH – Code) 3 kg/ha in max. 1200 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 75 (BBCH – Code) 4 kg/ha in max. 1600 l Wasser/ha Die Anwendung (spritzen oder sprühen) in Ertrags- und Junganlagen mussvorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis erfolgen. Behandelt werden kann, sobald die Gescheine sichtbar werden (BBCH 53) bis Beginn der Reife in Ertragsanlagen (BBCH 81/83) bzw. bis Beginn des Laubblattfalls in Junganlagen. (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)
Schwarzfäule, Traube Basisaufwand: 1 kg/ha in max. 400 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 61 (BBCH – Code) 2 kg/ha in max. 800 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 71 (BBCH – Code) 3 kg/ha in max. 1200 l Wasser/ha;Entwicklungsstadium 75 (BBCH – Code) 4 kg/ha in max. 1600 l Wasser/ha Die Anwendung (spritzen oder sprühen) in Ertrags- und Junganlagen muss vorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis erfolgen. Behandelt werden kann, sobald die Gescheine sichtbar werden (BBCH 53) bis Beginn der Reife in Ertragsanlagen (BBCH 81/83) bzw. bis Beginn des Laubblattfalls in Junganlagen. (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)
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