Blühstreifen neben Getreidefeld

Besser beides – produktiv und nachhaltig

Unsere Landwirtschaft verändert sich. Weil sich unsere Welt verändert. Landwirtinnen und Landwirte tragen immer größere Verantwortung. Einerseits müssen sie genügend gesunde Nahrungsmittel produzieren, um alle Menschen zu ernähren. Andererseits wollen sie ihren Beitrag zum Schutz des Klimas und unserer natürlicher Ressourcen leisten. Sie fühlen sie sich oft unsicher, für was sie sich entscheiden sollen. Entweder ausreichend Nahrungsmittel oder Umweltschutz?

Bei uns gibt es kein Entweder / Oder. Beides ist möglich! BASF ist führend, wenn es darum geht, innovative Lösungen aus Züchtung, Saatgut, Pflanzenschutz und Digitalisierung zu entwickeln, die dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig CO2-Emissionen zu reduzieren und die Artenvielfalt zu fördern.

Wenn Produktivität und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen, dann heißt das bei uns Bessere Erträge.

Und wir zeigen in der Praxis, wie besser geht.

So geht besser:

Der neue Wirkstoff Revysol® realisiert wirtschaftliche Höchsterträge und erfüllt gleichzeitig hohe Umweltanforderungen im modernen Getreidebau. Durch sein gutes regulatorisches Profil trägt er dazu bei, dass weniger Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden muss, weniger Wasser pro Anwendung benötigt wird und etwa 4 Prozent weniger landwirtschaftliche Fläche für die gleiche Erntemenge erforderlich ist.

Hohe Produktivität im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen. 2013 wurde das Projekt "BASF FarmNetzwerk Nachhaltigkeit" gestartet. Neben vielen Betrieben in Deutschland beteiligen sich Höfe in Polen, Tschechien und Litauen. In intensiv genutzten Agrarlandschaften werden Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie Biodiversitätsflächen, Gewässerschutz, digitale Tools und Stewardship-Aktivitäten umgesetzt. Ziel ist, möglichst viel produktive landwirtschaftliche Nutzfläche zu erhalten.

BASF und die RWZ haben sich in dem Projekt "KlimaPartner Landwirtschaft" zusammengeschlossen, um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu gewinnen, wie die CO2-Emissionen in der Landwirtschaft um bis zu 30 Prozent pro Tonne Ernteertrag gesenkt werden können. Erstmals wird dabei der gesamte Produktionsablauf eines landwirtschaftlichen Betriebs von der Aussaat über die Ernte bis zur Lagerung der Agrarerzeugnisse betrachtet.

Ein wichtiger Hebel, um Ökonomie und Ökologie in der Balance zu halten, bietet die Digitalisierung. Das Joint Venture Bosch BASF Smart Farming, bringt eine digitale Lösung auf den Markt, die die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln maßgeblich verändern kann. Die Smart Spraying Solution erkennt und behandelt gezielt Unkräuter in Echtzeit – und alles bei einer Überfahrt auf dem Acker. Bis zu 70 Prozent Herbizid können dadurch eingespart werden.

Im BASF FarmNetzwerk Nachhaltigkeit arbeiten wir mittlerweile mit 56 Landwirt:innen sowie unabhängigen Experten aus dem Natur- und Umweltschutz zusammen, um Lösungen zu finden, die die Biodiversität steigern, ohne dass fruchtbares und für die Nahrungsmittelproduktion wichtiges Ackerland verloren geht.

Oben