Der Lichtblick in der Ungraskontrolle

Luximo®

Die Genehmigung des Wirkstoffs Luximo® wird erwartet!

Ein Hauch von Magie

Mit Luximo®, dem Lichtblick in der Ungraskontrolle, leiten wir eine neue Ära im Kampf gegen Acker-Fuchsschwanz und andere Ungräser in Getreide ein. Luximo® ist ein neuer bahnbrechender Herbizid-Wirkstoff mit Langzeitwirkung, das Ungräser in Wintergetreide vor und nach dem Auflaufen bekämpft.

Neuartiger Wirkmechanismus
Der neue Wirkmechanismus von Luximo® gibt Landwirten ihre Schlagkraft zurück, da sie sich von bestehenden Lösungen unterscheidet und selbst schwer zu bekämpfende Acker-Fuchsschwanzpopulationen kontrolliert. Das Herbicide Resistance Action Committee (HRAC) hat Luximo® einer neuen Wirkstoffklasse „30“ (ehemals Q) zugeordnet. Das gab es seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Die Notfallzulassung für Luxinum® ist da!

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für das Herbizid Luxinum® (mit dem Wirkstoff Luximo® ) eine Notfallzulassung für 400.000 Hektar Winterweichweizen erteilt hat. Vom 1. September bis 29. Dezember 2026 darf das Produkt zur Acker-Fuchsschwanzkontrolle in Winterweichweizen vermarktet und angewendet werden.

Mehr Infos finden Sie im YouTube-Video

Einladung zum Webinar

Wir laden Sie herzlich zu unserem Webinar am 4. September um 9 Uhr ein.

Erfahren Sie mehr über eine effektive Kontrolle von Acker-Fuchsschwanz mit Luxinum® (Notfallzulassung gemäß Artikel 53). Jetzt anmelden!

Was ist Luximo®?

Luximo® ist ein neu entwickelter Wirkstoff mit Langzeitwirkung, der Ungräser in Winterweichweizen vor und nach dem Auflaufen bekämpft. Luximo® ist der Markenname für den Wirkstoff Cinmethylin. Die vollkommen neue Wirkungsweise von Luximo® – die erste seit über zwei Jahrzehnten – spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung von Resistenzproblemen und erlaubt eine effektive Kontrolle selbst von schwer zu bekämpfenden Acker-Fuchsschwanz Biotypen. Der Wirkstoff ist nicht nur anders, sondern auch leistungsstark und erreicht durchschnittliche Wirkungsgrade von > 90 %. Ergänzt um Partnerprodukte, in Tankmischung oder Spritzfolge, ist eine nahezu vollständige Bekämpfung der Ungräser möglich. Luximo® ist der Lichtblick in der Ungraskontrolle.

Wie wirkt Luximo®?

Luximo® ist ein Herbizid-Wirkstoff aus der HRACGruppe 30. Die herbizide Wirkung beruht auf einer gezielten Hemmung der Fettsaure‑Thioesterase (FAT), einem zentralen Enzym des Fettsäurestoffwechsels. Durch die Blockierung dieses Enzyms wird die Neubildung essenzieller Fettsäuren verhindert, wodurch das Zellwachstum nachhaltig gehemmt wird.

Die Aufnahme von Luximo® erfolgt überwiegend über den Boden. Luximo® wird hauptsächlich von den keimenden Samen, dem Hypokotyl sowie den Keimwurzeln der Ungräser aufgenommen.

Die Wirkung führt zu Wachstumsstörungen, einer gehemmten Entwicklung der Keimlinge und schließlich zum Absterben der Pflanzen. Die beste Wirkung zeigt Luximo® im Vorauflauf sowie bei sehr kleinen, gerade auflaufenden Ungräsern. Luximo® zeichnet sich zudem durch eine hohe Wirksamkeit auch unter erschwerten Bedingungen aus. Selbst bei geringer Bodenfeuchte oder nur wenig Niederschlag bleibt die Wirkung stabil, wodurch eine zuverlässige Ungrasbekämpfung auch bei trockener Witterung ermöglicht wird.

Das unten aufgeführte Video bietet einen ausführlichen und anschaulichen Einblick in die Funktionsweise und die Vorteile von Luximo®. Es erklärt Schritt für Schritt, wie Luximo® wirkt.

Vorteile auf einen Blick

  • Neuer Wirkstoff mit neuartigem Wirkmechanismus
  • Sicher gegen Ungräser wie Acker-Fuchsschwanz und Weidelgras
  • Leistungsstark gegen resistente Biotypen
  • Zuverlässig auch unter trockeneren Bedingungen

Ungrasmanagement von Erfolg gekrönt

Marcus Proksch, Kulturenmanager Getreideherbizide

„Ich bin begeistert von Luximo®! Seit dem ersten Tag arbeite ich an diesem Projekt. Nach langer Wartezeit auf die Zulassung freue ich mich, dass Landwirte bald von dieser Innovation profitieren. Luximo® ist für mich ein echter Meilenstein in der Kontrolle von Acker-Fuchsschwanz und Weidelgras.“

Marcus Proksch, Kulturenmanager Getreideherbizide

BASF Agricultural Solutions Deutschland

Sascha Schläfer, Produktentwicklung Getreideherbizide

„Luximo® von der Forschung bis zur Markteinführung zu begleiten, war für mich eine persönliche Reise. Mit landwirtschaftlichen Wurzeln kenne ich die Praxisanforderungen. Die Entwicklung erfüllt mich mit Stolz: Wissenschaftliche Präzision trifft auf wirksame Lösungen für die Landwirtschaft.“

Sascha Schläfer, Produktentwicklung Getreideherbizide

BASF Agricultural Solutions

Dr. Philipp Johnen, Laborteamleiter für Wirkungsweise und Pflanzenphysiologie

„Seit über fünf Jahren erforsche ich den Wirkmechanismus von Luximo®. Wir konnten FAT-Enzyme als einzigartigen Wirkort in der Fettsäurebiosynthese identifizieren. Diese Innovation ermöglicht die Kontrolle multiresistenter Ungräser im Weizen – ein Meilenstein für die Landwirtschaft.“

Dr. Philipp Johnen, Laborteamleiter für Wirkungsweise und Pflanzenphysiologie

BASF Agricultural Solutions

Maria Valtin, Leiterin Technik und Registrierung

„Ich schätze Luximo® sehr, da es in über 500 Versuchen auf Praxisflächen deutschlandweit seine Wirksamkeit als hervorragendes Mittel zur Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz und Weidelgras unter Beweis gestellt hat – unabhängig vom Ungrasdruck, Resistenzstatus oder Jahr. Es ist an der Zeit, dass Luximo® sein Potenzial bald flächendeckend auf dem Markt zeigt.“

Maria Valtin, Leiterin Technik und Registrierung

BASF Agricultural Solutions Deutschland

Michael Hölter, Leiter Fachberatung

„Mit dem Wegfall bestimmter Wirkstoffe und der zunehmenden Resistenzentwicklung bietet Luximo den Landwirten nun endlich wieder eine nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Ungräsern im Winterweizen. Die Zuverlässigkeit und das breite Wirkungsspektrum werden alle Anwender überzeugen.“

Michael Hölter, Leiter Fachberatung

BASF Agricultural Solutions Deutschland

Markus Rininsland, Fachberater Ackerbau

„Seit einigen Jahren beobachte ich sowohl in der Praxis als auch in Versuchen, dass die bisherigen Herbizid-Wirkstoffe bei der Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz und Weidelgras nicht mehr ausreichend wirken. Da kommt mit Luximo® zur richtigen Zeit der neue Wirkstoff, mit dem die Kontrolle der Ungräser wieder funktioniert.“

Markus Rininsland, Fachberater Ackerbau

BASF Agricultural Solutions Deutschland

Heiko Bauer, Versuchstechniker

„Luximo® ist ein herausragender Wirkstoff! Seit Beginn der ersten Feldversuche an den Versuchs-Standorten begleite ich die Entwicklung dieses Produkts intensiv. Luximo® setzt einen neuen Maßstab für Landwirte, die mit Ackerfuchsschwanz zu kämpfen haben, und wird in der Praxis eine spürbare Unterstützung bieten.“

Heiko Bauer, Versuchstechniker

BASF Agricultural Solutions Deutschland

Daniel King

„Wir waren unter den ersten, die das neue Herbizid mit dem Wirkstoff Luximo® getestet haben. Dies hat so gut gewirkt, dass wir es im letzten Jahr auf unserer gesamten Anbaufläche eingesetzt haben.“

Daniel King

Landwirt aus England

Luximo® erleuchtet Deutschland

Mit großem Stolz können wir darauf verweisen, dass Luximo in mehr als 500 Praxisversuchen deutschlandweit seine hohe Wirksamkeit gegen Ackerfuchsschwanz und Weidelgras überzeugend nachgewiesen hat – und das unabhängig von Ungrasdruck, Resistenzstatus oder Jahrgang.

Bitte klicken Sie auf die Punkte in der Karte, um die jeweiligen Versuche angezeigt zu bekommen.

Ein wachsendes Problem

Acker-Fuchsschwanz und Weidelgräser gehören zu den hartnäckigsten Ungräsern, insbesondere im Anbau von Wintergetreide. Wer die wichtigsten Arten und Eigenschaften kennt, kann die Kontrolle über seine Felder behalten und gezielt gegen Acker-Fuchsschwanz & Co. vorgehen.

Mehr erfahren

YouTube-Videos zu Luximo®

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für das Herbizid Luxinum® (mit dem Wirkstoff Luximo®) eine Notfallzulassung für 400.000ha Winterweichweizen erteilt.

FAQ zu LUXIMO® – Wirkstoff

Luximo® ist ein neu entwickelter Wirkstoff mit Langzeitwirkung, der Ungräser in Winterweichweizen vor und nach dem Auflaufen bekämpft. Luximo® ist der Markenname für den Wirkstoff Cinmethylin. Die vollkommen neue Wirkungsweise von Luximo® – die erste seit über zwei Jahrzehnten – spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung von Resistenzproblemen und erlaubt eine effektive Kontrolle selbst von schwer zu bekämpfenden Acker-Fuchsschwanz Biotypen.

BASF arbeitet derzeit an verschiedenen Konzepten und Formulierungen für Luximo. Das erste Produkt auf Basis des Wirkstoffs Luximo heißt Luxinum®.

Luximo® zeigt eine sehr gute und zugleich stabile Wirkung gegen sämtliche Acker-Fuchsschwanz-Biotypen – sowohl empfindliche als auch resistente – und das auch bei unterschiedlich starkem Besatz auf der Fläche. In den meisten Fällen erzielt Luximo dabei eine bessere Wirkung als Standardbehandlungen.

Dank seines neuen Wirkmechanismus als FAT-Hemmer erfasst Luximo® alle Acker-Fuchsschwanz-Biotypen. Dazu zählen sowohl sensible als auch resistente Biotypen, einschließlich ALS-, ACCase- sowie kreuzresistenter Populationen.

Der geplante Einsatz von Luximo® in Deutschland ist ausschließlich im Herbst. Der optimale Einsatzzeitpunkt liegt im Vorauflauf. Eine Anwendung im frühen Nachauflauf ist ebenfalls möglich, die beste Wirkung wird jedoch erzielt, wenn Luximo® vor dem Auflaufen des Acker-Fuchsschwanzes eingesetzt wird. Da Luximo® überwiegend über die Wurzeln aufgenommen wird, ist die Wirkung bei bereits größeren Ungraspflanzen deutlich eingeschränkt.

Zur Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz und Weidelgras sollte Luximo® mit 500 g/ha angewendet werden. Gegen Windhalm und Einjährige Rispe wird eine Aufwandmenge von 250 g/ha empfohlen.

Da Luximo® ein Bodenherbizid ist, benötigt es Feuchtigkeit bzw. Niederschläge für die Aktivierung und eine sichere Wirkung. Bleibt Regen nach der Anwendung aus, ist die Wirkung entsprechend eingeschränkt. Versuchsergebnisse zeigen jedoch, dass Luximo® für seine Aktivierung weniger Wasser benötigt als Standardbehandlungen wie Flufenacet oder Aclonifen. In trockeneren Jahren erzielt Luximo® daher häufig eine deutlich bessere Wirkung als diese Standardlösungen.

Dank seines neuen Wirkmechanismus als FAT-Hemmer erfasst Luximo® alle Acker-Fuchsschwanz-Biotypen. Dazu zählen sowohl sensible als auch resistente Biotypen, einschließlich ALS-, ACCase- sowie kreuzresistenter Populationen.

Aktuell wird Luximo® in Winterweichweizen entwickelt. In mehr als 500 Versuchen hat Luximo® dabei eine sehr gute Verträglichkeit in Winterweichweizen gezeigt.

Nach Anwendung von Luximo® kann im Rahmen der üblichen Fruchtfolge jede Kultur nachgebaut werden. Sollte durch Auswinterung oder andere Umstände ein vorzeitiger Umbruch des Getreides erforderlich sein, so kann nach intensiver Bodendurchmischung von mindestens 15 cm Tiefe im Frühjahr (mindestens 3 Monate nach der Anwendung) Sommergetreide, Sommerraps, Mais, Körnerleguminosen, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Kartoffel nachgebaut werden.

Spätere Saattermine sind grundsätzlich möglich. Wichtig ist jedoch, dass der Winterweichweizen nach der Anwendung noch etwa drei Wochen aktives Wachstum hat, damit Luximo® ausreichend von der Kultur metabolisiert werden kann. Zu späte Anwendungen sollten daher vermieden werden, um das Risiko von Kulturschäden zu minimieren. Ebenfalls sollte Luximo® nicht eingesetzt werden, wenn die Böden zu nass sind und das Saatgut bei der Aussaat nicht mit mindestens 3 cm abgesetzter Erde bedeckt wurde.

Da Luximo® ein Bodenherbizid ist, benötigt es Feuchtigkeit bzw. Niederschläge für die Aktivierung und eine sichere Wirkung. Bleibt Regen nach der Anwendung aus, ist die Wirkung entsprechend eingeschränkt. Versuchsergebnisse zeigen jedoch, dass Luximo® für seine Aktivierung weniger Wasser benötigt als Standardbehandlungen wie Flufenacet oder Aclonifen. In trockeneren Jahren erzielt Luximo® daher häufig eine deutlich bessere Wirkung als diese Standardlösungen.

Da Luximo®-basierte Produkte derzeit noch nicht zugelassen sind, konnten bislang keine offiziellen Praxisversuche durchgeführt werden. Allerdings wurden unsere Entwicklungs-Versuche (GEP) in den meisten Fällen deutschlandweit unter praxisnahen Bedingungen durchgeführt. Unsere Aussagen stützen sich daher auf umfangreiche Versuchsergebnisse, die eine gute Übertragbarkeit auf die Praxis ermöglichen.

Entscheidend ist, welche Ungräser auf der Fläche die Leitgräser darstellen, da sich die Aufwandmenge daran orientieren sollte. Zur Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz und Weidelgras wird Luximo® mit 500 g/ha empfohlen. Gegen Windhalm und Einjährige Rispe ist eine Aufwandmenge von 250 g/ha ausreichend. Gegen Trespe-Arten zeigt Luximo® hingegen keine zuverlässige Wirkung.

Luximo® ist ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung von Ungräsern wie Acker-Fuchsschwanz, ersetzt jedoch keine ganzheitliche Strategie. Entscheidend sind ergänzende ackerbauliche Maßnahmen wie eine frühzeitige Bodenbearbeitung mit Scheinsaatbett, ein angepasster Saattermin sowie der Einsatz von Luximo® zum optimalen Zeitpunkt und in der empfohlenen Aufwandmenge. Gleichzeitig leistet Luximo® durch seinen neuen Wirkmechanismus einen wichtigen Beitrag zum Resistenzmanagement, da es derzeit keine an Luximo® angepassten Populationen von Acker-Fuchsschwanz gibt.

FAQ zu Acker-Fuchsschwanz

Unkrautkonkurrenz kann je nach Standort und Befallsintensität zu Ertragsverlusten von 10–70 % führen [1]. Besonders kritisch ist die Situation bei Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), da Resistenzen gegenüber wichtigen Nachauflauf-Wirkmechanismen (ACCase, ALS) weit verbreitet sind. Dies verschärft die Auswirkungen eines schrumpfenden Spektrums an Vorauflaufprodukten sowie der Nichtverlängerung der Zulassung von Flufenacet.

Starke Ackerfuchsschwanz-Bestände können mehr als 1.000 Ähren/m² erreichen, mit 80–150 Samen pro Ähre und einer Keimfähigkeit von 12–82 %. Um einen jährlichen Anstieg der Samenbank zu vermeiden, ist eine Bekämpfungsleistung von ≥97–98 % erforderlich – insbesondere bei vorhandenen Resistenzen.

Eine Unkrautdichte von 5–30 Pflanzen/m² Ackerfuchsschwanz führt im Winterweizen typischerweise zu 10–20 % Ertragsverlust. Bei einem durchschnittlichen Ertrag von ca. 7,85 t/ha und einem Preis von etwa 180 €/t (Qualitätsweizen) entsprechen 100 Ähren/m² einem Verlust von rund 0,85 t/ha (ca. 140 €/ha) ohne Unkrautbekämpfung.

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