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Obst

Obst – schmackhafte Basis für ein gesundes Leben

„An apple a day keeps the doctor away“ – das alte britische Sprichwort stellt die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels plakativ heraus. Denn vitamin- und mineralstoffreiches Obst tut dem menschlichen Körper gut. Dabei darf es laut der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ gerne ein bisschen mehr sein. Die Ernährungswissenschaftler empfehlen, täglich zwei Portionen Obst zu essen. In keinem anderen Land der Europäischen Union werden im Jahr so viele Äpfel verzehrt wie in Deutschland – ganze 26 Kilo pro Kopf. „Apfelkönig“ unter den über 2.000 hiesigen Sorten ist dabei der Elstar.

Obst gilt zudem als gesunder Schlankmacher: Gerade für Menschen mit Übergewicht sollten Lebensmittel mit niedrigerer Energiedichte, zu welchen die meisten Obstsorten zählen, Basis der täglichen Ernährung sein. Dadurch wird man nämlich schon bei vergleichsweise geringer Energiezufuhr satt. Übrigens: Menschen, die viel Obst essen, erkranken seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfällen.

Bedeutung von Obst in Deutschland

Mit dem Obst- und Gemüseanbau wird auf relativ geringer Fläche eine hohe Wertschöpfung erzielt. Dieser Zweig der landwirtschaftlichen Erzeugung trägt zur Versorgung der heimischen Bevölkerung mit frischen, regionalen Lebensmitteln bei. Der Großteil des Erwerbsobstbaus in Deutschland findet in wenigen, meist klimatisch begünstigten Regionen statt und ist sehr arbeitsintensiv. Die heimische Landwirtschaft deckt den Obstbedarf der Deutschen zu rund einem Fünftel.

Was wird angebaut?

In der gesamten Erntemenge im Obstbau dominiert der Apfel, mit weitem Abstand gefolgt von der Erdbeere.

Wie wird Obst angebaut?

Der Erwerbsobstbau hat wenig gemein mit dem Anbau im privaten Garten. Der moderne Apfelbauer zieht nicht mit einer großen Leiter von Baum zu Baum. Abgesehen von einer kleinen Marktnische für hochstämmiges Streuobst dominieren im Baumobstbau Niederstamm-Anlagen: Die Wuchshöhe der Bäume in diesen Anlagen ist so begrenzt, dass alle Früchte ohne Leiter von Hand gepflückt werden können.

Beim Erdbeeranbau gewinnen sogenannte Wandertunnel an Bedeutung. Das sind mobile Gewächshäuser mit fünf bis zehn Metern Breite und etwa 2,50 Meter Höhe. Beim Anbau im Tunnel können die ersten Erdbeeren bis zu einen Monat früher als im Freiland geerntet werden. Beim Beerenobst gewinnt der erdelose Anbau an Bedeutung. Dabei werden die Pflanzen im Gewächshaus nicht in Erde, sondern in Nährlösungen oder Sand angebaut. Der Vorteil: Die Nährstoffzufuhr lässt sich genauer dosieren als beim Anbau in Erde. Auch der Krankheitsbefall ist bei erdelosem Anbau allgemein geringer.

Wussten Sie schon…

  • dass es ca. 13.400 Obst-Betriebe (Baum -und Beerenobst) in Deutschland gibt?
  • dass jährlich mehr als 1,3 Millionen Tonnen Obst produziert werden?
  • dass jeder Deutsche im Schnitt rund 100 Kilo Obst isst?
  • dass davon allein 26 Kilo auf Äpfel entfallen?
  • dass die Anbaufläche von Erdbeeren um mehr als 50 Prozent zugenommen hat?

Beitrag zur Nachhaltigkeit

Verbraucher, die saisonales Obst aus der Region kaufen, leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Da keine langen Transporte anfallen, ist die Energiebilanz besser. Regional erzeugtes Obst hat noch weitere Vorteile: Es hat den höchsten Gehalt an Vitaminen, da es im optimalen Reifezustand geerntet wurde und geschmacksintensiver ist. Saisonal und regional – eindeutig eine gute Wahl.

Herausforderungen beim Obstanbau

In Deutschland kommt es immer wieder zu stark dezimierten Obsternten durch Spätfröste: Bei fast allen Obstarten wurden im Jahr 2017 trotz der von den Erzeugern ergriffenen Schutzmaßnahmen viele Blütenanlagen durch Nachtfröste so stark zerstört, dass keine Fruchtbildung erfolgte.

Zusätzliche Verluste wurden durch wechselhafte Witterung sowie regionale Starkregen oder auch Hagelereignisse verursacht.

Eine große Herausforderung stellt auch die Bekämpfung der Schadinsekten dar. Hierbei ist wichtig, eine Balance zwischen der Schonung der Nützlinge und der effektiven Bekämpfung der relevanten Schädlinge herzustellen.

Für eine wirksame Bekämpfung von Schorf und Mehltau, den wichtigsten Krankheitserregern im Apfelanbau, sind regelmäßige, gezielte Spritzungen notwendig. Damit die Äpfel gesund ins Lager kommen, müssen zudem Lagerkrankheiten bereits vor der Ernte sicher bekämpft werden.

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Markt-Statistik/Ernte2017Bericht.pdf?__blob=publicationFile

Beitrag von BASF

  • Qualitative Pflanzenschutzmittel für hochwertiges Obst
  • Wirksame Bekämpfung relevanter Krankheitsbilder in Kern- und Steinobst
  • Wachstumsregler für einen ertragreichen Obstanbau
  • Leistungsstarke Bekämpfung von Schorf, Mehltau, Apfelwickler und allen weiteren, typischen Obsterkrankungen
  • Optimierte Co-Kristall-Formulierung mit den Wirkstoffen Dithianon und Pyrimethanil

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