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Landwirtschaft

Eichenprozessionsspinner [Thaumetopoea processionea]

Eichenprozessionsspinner

Aussehen/Schadbild

Der Eichenprozessionsspinner ist der Gattung der Nachtfalter zuzuordnen und ist ausgewachsen für Mensch und Tier harmlos. Zum Schutz vor Fressfeinden entwickeln sie im Raupenstadium feine Haare, die allergische Reaktionen auslösen können. Die Raupen des Schmetterlings treten bevorzugt in warmen, trockenen Regionen auf, wo sie sich von Knospen und Blättern verschiedener (Eichen-) Bäume ernähren.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bewegen sich oft in (Kolonnen-) Prozessionen fort. Das erklärt den Namen - Eichenprozessionsspinner. Sie begeben sich in Gruppen von bis zu 30 Raupen auf Nahrungssuche. Dabei kriechen sie nebeneinander, wodurch eine Prozession von zum Teil mehreren Metern entstehen kann. Durch Luftströmungen können ihre giftigen Haare weite Strecken zurücklegen. Die größte Gefahr geht deshalb in der Raupenfraß Zeit (Anfang Mai bis Ende Juni) von den Schädlingen aus.

Die giftige Wirkung der Haare bleibt über Jahre hinweg bestehen und überdauert in Nestern, im Unterholz und im Bodenbewuchs. An der Kleidung anhaftende Haare können somit lange Zeit immer wieder neue allergische Reaktionen auslösen, sofern sie nicht entfernt werden.

Lösung

Nemasys® SF enthält die natürlich vorkommenden insektenparasitären Nematoden Steinernema feltiae. Diese Nematoden werden in einem infektiösen Jugendstadium (Juvenile) eingesetzt, um die sensiblen Entwicklungsstadien des Schadinsekts aufzuspüren und in diese einzudringen. Im Inneren des Schadinsekts setzen die Nematoden symbiotische Bakterien frei, die das Schadinsekt abtöten.

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