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Landwirtschaft

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Orvego®

Fungizid

Orvego® ist ein hocheffektives, flüssiges Peronospora-Fungizid

Orvego® ist eine Kombination aus den Wirkstoffen Initium® und Dimethomorph zur Bekämpfung von Peronospora im Wein- und Hopfenanbau. Initium® gehört zur eigenständigen Wirkstoffklasse der Pyrimidylamine und besitzt keine Kreuzresistenz zu anderen Wirkstoffklassen. Die flüssige Formulierung und die niedrige Aufwandmenge sind besonders anwenderfreundlich.

Vorteile

Im Wein- und Hopfenanbau:

  • Flüssige Formulierung mit niedriger Aufwandmenge
  • Exzellenter Schutz der Trauben bzw. Dolden auch bei hohem Befallsdruck
  • Ideale Wirkstoffkombination für einen sicherer, mitwachsender Schutz von innen und außen
  • Schnelle und sehr gute Regenfestigkeit für eine zuverlässige Wirkung bei jedem Wetter

Peronospora

Bedeutendste Krankheit des Hopfens

Die Pilzkrankheit tritt jedes Jahr in unterschiedlicher Stärke auf. Alle Pflanzenteile können befallen werden. Blüten- und Doldenbefall können zu einem vollständigen Ertragsverlust führen. Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärinfektion. Die Behandlung mit Orvego® richtet sich gegen die Sekundärinfektionen von Peronospora im Hopfen.

Wirkung auf den Pilzzyklus der Peronospora

Orvego® beeinflusst an mehreren Stellen die Entwicklung von Peronospora. Initium® greift bereits in die frühen Entwicklungsstufen der Pilzzelle ein (Zoosporen-Freisetzung bis zum Beginn der Keimschlauch-Entwicklung). Dimethomorph (DMM) knüpft hier an und ist zusätzlich in der Lage, das Myzelwachstum und die Sporulation zu unterdrücken.

Allgemeine Information

Name Orvego®
Formulierung Suspensionskonzentrat (SC)
Wirkstoffe 300 g/l Initium®, 225 g/l Dimethomorph
Gebrauchsanleitung GA Orvego
Sicherheitsdatenblatt SDB Orvego
Zusatzinformationen Abstandsauflagen

Orvego® ist ein Kombinationsfungizid, bestehend aus dem neuartigen Wirkstoff Ametoctradin (Initium) und dem bewährten, translaminar und lokalsystemisch wirksamen Dimethomorph. Orvego® bietet somit einen doppelten Schutz, da es den Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) an der Pflanzenoberfläche und im Gewebe abwehrt.

Der Wirkstoff Ametoctradin (Initium) (eigenständige FRAC-Gruppe C8) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Pyrimidylamine mit langanhaltender vorbeugender Wirkung. Er hemmt die Mitochondrien-Atmung im Komplex III und damit die Energiegewinnung von Falschen Mehltaupilzen (Oomyceten). Ametoctradin wirkt gegen die Infektionsstadien der Peronospora und hemmt im Einzelnen die Differenzierung der Zoosporen im Zoosporangium, die Ausschüttung der Zoosporen aus dem Zoosporangium und deren Beweglichkeit, sowie die Keimung der enzystierten Zoosporen.

Ametoctradin bindet sehr gut an die Wachsschicht auf der Pflanzenoberfläche und bildet dort stabile Wirkstoffdepots, die bei Feuchtigkeit wiederholt angelöst und wiederverteilt werden.

Dimethomorph ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Carbonsäureamide (FRAC Code 40). Er ist wirksam gegen alle Entwicklungsstadien der Pilze, in denen aktives Zellwachstum stattfindet und besitzt eine lang andauernde Wirkung. Er greift sowohl in die Zellwandsynthese als auch in die Lipid- und Membransynthese ein. Der Wirkstoff dringt ins Pflanzengewebe ein und breitet sich translaminar aus. Dimethomorph ist sowohl auf der Pflanzenoberfläche als auch in der Pflanze aktiv und tötet Falschen Mehltau in den frühen Infektionsphasen ab. Ein besonders nachhaltiger Effekt wird durch die antisporulierende Wirkung erzielt, die den Vermehrungszyklus der Peronospora unterbricht und eine weitere Ausbreitung von Sporen in der Anlage unterdrückt. Mit seiner pflanzendurchdringenden Wirkung (teilsystemisch) ermöglicht Dimethomorph einen sicheren und umfassenden Schutz auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen.

Bei vielen Fungiziden besteht generell das Risiko des Auftretens von wirkstoffresistenten Pilzstämmen. Deshalb kann unter besonders ungünstigen Bedingungen eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels nicht ausgeschlossen werden. Die von der BASF empfohlenen Aufwandmengen, Spritzintervalle und maximale Anzahl der Anwendungen sind unbedingt einzuhalten.

Orvego® ist in Reben und Hopfen sehr gut verträglich.

Orvego® ist mischbar mit den im Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln sowie mit Acrobat® Plus WG, Bellis®, Signum®, Polyram®WG und mit Insektiziden und mit Blattdüngern (Markenqualität).

In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

® = Registrierte Marke der BASF

®1 = Eingetragene Marke des IVA (Industrieverband Agrar, Frankfurt/M.)

Informationen zu Kulturen und Schaderregern

Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 43 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 15 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 15 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Gewächshaus: Pflanzengröße bis 50 cm: 0,4 l/ha in 600 l Wasser/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,6 l/ha in 900 l Wasser/ha, Pflanzengröße über 125 cm: 0,8 l/ha in 1.200 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Gewächshaus: Pflanzengröße bis 50 cm: 0,4 l/ha in 600 l Wasser/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,6 l/ha in 900 l Wasser/ha, Pflanzengröße über 125 cm: 0,8 l/ha in 1.200 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha; Gewächshaus: Pflanzengröße bis 50 cm: 0,4 l/ha in 600 l Wasser/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,6 l/ha in 900 l Wasser/ha, Pflanzengröße über 125 cm: 0,8 l/ha in 1.200 l Wasser/ha Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Hopfen 2,7 l/ha in 1.900 – 4.000 l Wasser/ha Spritzen oder sprühen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 55 bis 81. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Zwiebelgemüse 0,8 l/ha in 200-1.000 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 41 bis 48. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Gewächshaus: Pflanzengröße bis 50 cm: 0,4 l/ha in 600 l Wasser/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,6 l/ha in 900 l Wasser/ha, Pflanzengröße über 125 cm: 0,8 l/ha in 1.200 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Gewächshaus: Pflanzengröße bis 50 cm: 0,4 l/ha in 600 l Wasser/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,6 l/ha in 900 l Wasser/ha, Pflanzengröße über 125 cm: 0,8 l/ha in 1.200 l Wasser/ha. Verwendung mit Schale; auch bei Arten und Sorten mit normalerweise ungenießbarer Schale bei vorzeitiger Ernte; Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha; Gewächshaus: 0,8 l/ha in 1200 l Wasser/ha; Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Papierfleckenkrankheit, Porree 0,8 l/ha in 200-1.000 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 15 bis 48 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 15 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 15 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Pilzkrankheit (falscher Mehltau) 0,8 l/ha in 400-600 l Wasser/ha. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 43 bis 49. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Zwiebelgemüse 0,8 l/ha in 200-1.000 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 41 bis 48. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Zwiebelgemüse 0,8 l/ha in 200-1.000 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 41 bis 48. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Blauschimmel, Tabak 1 l/ha in 300-600 l Wasser/ha. Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung: (NG338-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 19 bis 39. 2
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Rebe Basisaufwand: 0,4 l/ha in max. 400 l Wasser/ha; Entwicklungsstadium 61 (BBC –Code): 0,8 l/ha in max. 800 l Wasser/ha; Entwicklungsstadium 71 (BBCH–Code): 1,2 l/ha in max. 1200 l Wasser/ha; Entwicklungsstadium 75 (BBCH–Code): 1,6 l/ha in max. 1600 l Wasser/ha Die Anwendung (spritzen oder sprühen) in Ertrags- und Junganlagen erfolgt vorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis. Behandelt werden kann, sobald die Gescheine sichtbar werden (BBCH 53) bis Beginn der Reife in Ertragsanlagen (BBCH 81/83) bzw. bis Beginn des Laubblattfalls in Junganlagen. Beste Leistungen zum Beerenschutz werden bei vorbeugender Anwendung im Zeitraum der letzten Vorblüte bis Erbsengröße erreicht. 3
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Falsche 0,8 l/ha in 600 l Wasser/ha (Gewächshaus, Pflanzengröße bis 50 cm) Spritzen bei Befallsgefahr ab BBCH 14. Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Ametoctradin enthalten. Max. 3 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr in einem Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Falscher Mehltau, Gurke Freiland: 0,8 l/ha in 300-600 l Wasser/ha; Gewächshaus: 0,8 l/ha in 1200 l Wasser/ha; Spritzen bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis von BBCH 51 bis 89. Freiland: 2, Gewächshaus: 3
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