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Sercadis®

Fungizid

Sercadis® bietet flexiblen Schutz vor Oidium und Schwarzfäule in Reben sowie Echtem Mehltau und Schorf in Kernobst

Dank der ausgezeichneten Mobilität des Wirkstoffes Xemium® in der Pflanze können Sie mit Sercadis® Ihre Reben und Ihr Kernobst sicher schützen. Aufgrund der besonderen Eigenschaften des Wirkstoffes Xemium® wird mit Sercadis® ein langanhaltender und witterungsunabhängiger Schutz mit einfacher Handhabung erzielt.

Vorteile

  • Herausragend in der biologischen Wirksamkeit:
  • Lange Wirkungsdauer:
  • Einfach in der Anwendung und Dosierung:
  • Sehr hohe Regenfestigkeit

Produktprofil

Wirkstoff300 g/l Xemium® (Fluxapyroxad)
Wirkungsmechanismus(FRAC) Gruppe 7
FormulierungFlüssiges Suspensionskonzentrat (SC Formulierung)
Wirkungsspektrum/ZulassungSchorf und Echtem Mehltau an Kernobst (Apfel, Birne und Quitte)
Oidium und Schwarzfäule an Reben
Zusatzwirkung (eigene Versuchserfahrungen, keine Zulassung)Botrytis
AufwandmengeObst: 0,1 l/ha/m KH, max. 0,3 l/ha
Reben: 0,015 %; 0,06-0,24 l/ha
Wirkungsweisevorbeugend
Anzahl der Anwendungenmax. 3 x pro Saison
AnwendungszeitpunktMausohr-Stadium (BBCH 53) bis Fruchtentwicklung (BBCH 81)
Wartezeit35 Tage
UVPSehr gute Schorf- und Mehltauwirkung
NützlingsschonungRaubmilben schwach schädigend (RM 2)
Bienen nicht gefährdend (B 4)
Gebindegrößen0,3 und 1 Liter

Allgemeine Information

Name Sercadis®
Formulierung SC
Wirkstoffe 300 g/l Fluxapyroxad
Gebrauchsanleitung GA Sercadis
Sicherheitsdatenblatt SDB Sercadis
Zusatzinformationen Abstandsauflagen

Sercadis® basiert auf dem Wirkstoff Fluxapyroxad, aus der neuesten Generation der Wirkstoffklassen der Carboxamide (SDHI). Fluxapyroxad verhindert die Sporenkeimung und zeigt eine hemmende Wirkung auf die Keimschlauchausbildung, das Myzelwachstum und die Sporulation der pilzlichen Schaderreger.

Das Fungizid wirkt bei vorbeugendem Einsatz besonders sicher und langanhaltend gegen Echte Mehltaupilze und bekämpft außerdem zuverlässig Schorf an Kernobst sowie Schwarzfäule an Reben.

Die physiko-chemischen Eigenschaften des Wirkstoffes ermöglichen ein schnelles Erreichen des Wirkortes im Schadpilz und eine effiziente Wirkung mit geringen Wirkstoffmengen. Beim Antrocknen des Spritzbelages bilden sich Depotkristalle, die sicher in der Wachsschicht verankert sind und für eine hohe Witterungsbeständigkeit sorgen. Wiederholtes Herauslösen des Wirkstoffes durch Tau und Niederschläge gewährleistet eine permanente Nachlieferung ins Gewebe und Weiterverteilung auf der Pflanzenoberfläche, was einen langanhaltenden Schutz gewährleistet. In der Pflanze wird der Wirkstoff systemisch akropetal verteit.

Sercadis® ist in der empfohlenen Aufwandmenge in Reben und Kernobst gut verträglich.

Sercadis® ist im Wein- sowie im Obstbau mischbar mit Cantus®, Delan® Pro, Delan® WG, Enervin®, Faban®, Forum®Gold, Kumulus® WG, Orvego®, Polyram® WG, Regalis®Plus, Scala® und Vivando®.

In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

®= Registrierte Marke der BASF

®1 = Eingetragene Marke des IVA (Industrieverband Agrar, Frankfurt/M.)

Informationen zu Kulturen und Schaderregern

Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Echter Mehltau, Apfel 0,083 l/ha/m Kronenhöhe in max. 500 l Wasser/ha/m Kronenhöhe (BBCH 53 - 81) BBCH 53 bis 81: Die Anwendung erfolgt vorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis in einem Abstand von 7 bis 14 Tagen. Maximale Zahl der Behandlungen:
In dieser Anwendung: 3;
Für die Kultur bzw. je Jahr: 3;
Abstand: 7-14 Tage
Schorf, Apfel 0,1 l/ha/m Kronenhöhe in max. 500 l Wasser/ha/m Kronenhöhe (BBCH 53 - 81) BBCH 53 bis 81: Die Anwendung erfolgt vorbeugend bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis in einem Abstand von 7 bis 10 Tagen. Maximale Zahl der Behandlungen:
In dieser Anwendung: 3;
Für die Kultur bzw. je Jahr: 3;
Abstand: 7-14 Tage
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Echter Mehltau, Rebe Basisaufwand: 0,06l/ha in max 400 l Wasser/ha;

BBCH 61: 0,12 l/ha in max. 800 l Wasser/ha;
BBCH 71: 0,18 l/ha in max. 1200 l Wasser/ha;
BBCH 75: 0,24 l/ha in max. 1600 l Wasser/ha
BBCH 11 bis 83: Die erste Behandlung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndienstaufruf. Bei hohem Infektionsdruck und starkem Blattzuwachs sind die Spritzintervalle zu verkürzen. Weitere Behandlungen folgen in Abständen von 10-14 (21) Tagen. Maximale Zahl der Behandlungen:
In dieser Anwendung: 3;
Für die Kultur bzw. je Jahr: 3;
Abstand: 10-14 (21) Tage
Schwarzfäule, Traube Basisaufwand: 0,06l/ha in max 400 l Wasser/ha;

BBCH 61: 0,12 l/ha in max. 800 l Wasser/ha;
BBCH 71: 0,18 l/ha in max. 1200 l Wasser/ha;
BBCH 75: 0,24 l/ha in max. 1600 l Wasser/ha
BBCH 11 bis 83: Die erste Behandlung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndienstaufruf. Bei hohem Infektionsdruck und starkem Blattzuwachs sind die Spritzintervalle zu verkürzen. Weitere Behandlungen folgen in Abständen von 10-14 (21) Tagen. Maximale Zahl der Behandlungen:
In dieser Anwendung: 3;
Für die Kultur bzw. je Jahr: 3;
Abstand: 10-14 (21) Tage
Schaderreger Zugelassene Aufwandmenge Zeitpunkt der Anwendung Anzahl der Anwendungen
Mehltaupilze, Echte 0,25 l/ha in 500 bis 2.000 l Wasser/ha Die Anwendung erfolgt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Max. Zahl der Behandlungen: 3 in dieser Anwendung;
3 für die Kultur bzw. je Jahr;
Abstand: 7 bis 10 Tage
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