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Landwirtschaft

BASF und TECNALIA beschleunigen Erforschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel durch Digitalisierung

05.11.2020

Gemeinsame Presse-Information

  • Gemeinsam entwickelte Technologie ermöglicht genauere Bewertung der Effizienz neuer Pflanzenschutzmittel
  • Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen für eine zuverlässige Analyse von Krankheiten und Schädlingen in weltweiten Feldversuchen
  • Landwirte profitieren von effizienteren Prozessen in Forschung und

Limburgerhof, Deutschland, und Bilbao, Spanien – 5. November 2020 – Der Schutz von Nutzpflanzen vor Krankheiten und Schädlingen ist unerlässlich, um die Erträge auf bestehendem Ackerland nachhaltig zu erhöhen und so eine wachsende Bevölkerung zu ernähren. BASF und TECNALIA, ein europäisches Zentrum für Forschung und technologische Entwicklung, arbeiten bei der Digitalisierung zusammen, um die globale Erforschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel zu beschleunigen. Dies trägt zu einer schnelleren Entwicklung von Innovationen bei, die den Bedürfnissen von Landwirten weltweit bei der Bekämpfung von Unkräutern, Pilzkrankheiten und Schadinsekten in ihren Kulturen gerecht werden, und gleichzeitig den Ertrag und die Artenvielfalt schützen.

Die beiden Unternehmen haben gemeinsam eine Technologie zur automatisierten Bilderkennung entwickelt, die Art und Menge von Pflanzen, Schädlingen und Krankheiten in Gewächshaus- und Feldversuchen bestimmt. „Unsere Zusammenarbeit mit TECNALIA, die 2014 begann, ermöglicht uns den Einsatz modernster Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren", sagte Ramon Navarra-Mestre, Head of Global Agricultural Research Stations bei BASF. „Diese neue, effiziente Technologie liefert uns verlässlichere und objektivere Daten aus unseren weltweiten Feldversuchen, da die Bilderkennung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden häufiger durchgeführt werden kann."

Durch die Analyse und Verarbeitung großer Datenmengen aus den Feldversuchen von BASF entwickelt TECNALIA seine Algorithmen kontinuierlich weiter. „Je mehr Informationen wir in unsere Datenbank einpflegen, desto zuverlässiger und aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die wir BASF liefern können", fügte Jone Echazarra, Head of Computer Vision bei TECNALIA, hinzu.

Forscher und Entwickler von BASF können dank dieser umfassenden Datensätze die Effizienz neuer Pflanzenschutzmittel optimal bewerten. Bereits in einem frühen Stadium des Produktentwicklungsprozesses ermöglicht dies eine noch stärkere Fokussierung auf die vielversprechendsten, innovativen Wirkstoffe.

Über den Unternehmensbereich BASF Agricultural Solutions

Angesichts einer rasch wachsenden Weltbevölkerung wird zunehmend erwartet, dass wir eine nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Umwelt etablieren und erhalten. In Zusammenarbeit mit Landwirten, Agrarfachleuten, Experten für Schädlingsbekämpfung und anderen sehen wir darin für uns wichtige Aufgaben. Deshalb investieren wir in eine starke Forschungs- und Entwicklungspipeline und ein breites Portfolio, das Lösungen rund um Saatgut und Pflanzeneigenschaften, chemischen und biologischen Pflanzenschutz, Bodenmanagement, Pflanzengesundheit, Schädlingsbekämpfung und digitale Landwirtschaft umfasst. Unser Team aus Experten im Labor, auf dem Feld, im Büro und in der Produktion verbindet innovatives Denken mit bodenständigem Handeln. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die Wert schaffen – für Landwirte, die Gesellschaft und die Umwelt. Im Jahr 2019 hat unser Unternehmensbereich einen Umsatz von rund 7,8 Milliarden Euro erzielt. Weitere Informationen finden Sie unter www.agriculture.basf.com oder auf unseren Social-Media-Kanälen.

Über TECNALIA

TECNALIA ist ein europäisches Zentrum für Forschung und technologische Entwicklung mit 1.400 Experten aus 30 Nationen, das sich darauf spezialisiert hat, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und zugleich Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen zu schaffen. TECNALIAs wichtigste Geschäftsbereiche sind digitale Transformation, Advanced Manufacturing, Energieumwandlung, nachhaltige Mobilität, städtische Ökosysteme und Gesundheit. Mehr Informationen unter www.tecnalia.com.

BASF Medienkontakt:

Michelle Serr
Telefon: +49 160 91961192
michelle.serr@basf.com

TECNALIA Medienkontakt:
Imanol García
Telefon: +34 664 104 859
imanol.garcia@tecnalia.com

 Michelle Serr

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